Unsere Wasserversorgung und Wasserwerte

Unsere Wasserversorgung

Die Gemeinde Polling in Tirol versorgt alle angeschlossenen Haushalte und Betriebe mit Trinkwasser aus der gemeindeeigenen Wasserversorgungsanlage – im Jahresmittel rund 240.000 Liter pro Tag. Die Grafik zeigt, welchen Weg das Wasser von der Quelle bis zu Ihnen nach Hause nimmt.

Schema der Wasserversorgung Polling: Die Mühltalquelle speist über Quellstube, Unterbrecherschacht und UV-Anlage den Hochbehälter Pollingberg. Von dort werden Sticklberg sowie Salcheg, Staglhof und Umasberg versorgt und der Hochbehälter Mühltal gespeist, der Polling-Dorf und die Gewerbezone versorgt. Der Hochbehälter Mairbach ist als Reserve an Polling-Dorf angeschlossen.

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Von der Quelle bis zum Wasserhahn

Unser Trinkwasser stammt aus der Mühltalquelle. In der Quellstube wird das Quellwasser gefasst. Danach fließt es über einen Unterbrecherschacht zur UV-Anlage und von dort in den Hochbehälter Pollingberg. Von hier aus werden Sticklberg sowie Salcheg, Staglhof und Umasberg versorgt.

Ein Teil des Wassers fließt weiter in den Hochbehälter Mühltal, der Polling-Dorf und die Gewerbezone versorgt. Der Hochbehälter Mairbach (Klamm) wird über das Ortsnetz befüllt und dient als Reserve bei Wasserknappheit oder im Brandfall.

Was die einzelnen Anlagen tun

  • Quellstube: Hier wird das Quellwasser gesammelt und vor Verunreinigung geschützt.
  • Unterbrecherschacht: Zwischen Quelle und Hochbehälter Pollingberg liegen fast 500 Höhenmeter. Dadurch steigt der Druck in der Leitung stark an. Im Schacht wird er abgebaut, damit Leitungen und Armaturen geschont werden.
  • UV-Anlage: Das Wasser wird mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Dadurch werden Keime unschädlich gemacht.
  • Hochbehälter: Sie speichern das Wasser, gleichen Verbrauchsspitzen aus und halten eine Reserve für die Feuerwehr bereit. Weil sie höher liegen als die Häuser, entsteht der nötige Wasserdruck ohne Pumpen.

Wie gut ist unser Wasser?

Unser Trinkwasser wird jährlich von einem akkreditierten Labor untersucht – an der Quelle, in den Hochbehältern und im Leitungsnetz. Bei der letzten Untersuchung am 10.06.2025 entsprach es in allen Proben den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Krankheitserreger waren nirgends nachweisbar.

Unser Wasser ist sehr weich (Gesamthärte 1,6 °dH). Beim Waschen und Spülen genügt daher die niedrigste Dosierung, Entkalken ist kaum nötig.

Parameter Messwert Grenz- bzw. Richtwert
Gesamthärte1,6 °dH–
pH-Wert7,56,5 – 9,5
Elektrische Leitfähigkeit (25 °C)69 µS/cm2.500 µS/cm
Nitrat3,5 mg/l50 mg/l
Calcium9,2 mg/l400 mg/l
Magnesium1,4 mg/l150 mg/l
Natrium1,4 mg/l200 mg/l
Sulfat4 mg/l250 mg/l
Chlorid0,2 mg/l200 mg/l
Eisenunter 10 µg/l200 µg/l
Bleiunter 1 µg/l10 µg/l
Arsen*8,0 µg/l10 µg/l
E. coli, Enterokokken, coliforme Bakteriennicht nachweisbar0 pro 100 ml

Netzprobe Gewerbezone vom 10.06.2025; *Arsen: Probe direkt an der Mühltalquelle. Arsen kommt natürlich in manchen Gesteinen vor. Der Wert wird jährlich kontrolliert.

Trinkwasserinformation vom 10.06.2025 – alle Messwerte (PDF)

Störung oder Rohrbruch?

Bitte melden Sie sich beim Gemeindeamt unter +43 5238 883 32. Außerhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie den Wassermeister unter 0664 / 460 0004.